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SPD Ortsverein Vorderes Härtsfeld

Mittelstand als Rückrat der baden-württembergischen Wirtschaft stärken!

Veranstaltungen

Der SPD Ortsverein Vorderes Härtsfeld und Josef Mischko - SPD-Zweitkandidat für die Landtagswahl - besuchten die Gaugler & Lutz oHG in Aalen-Ebnat. Mischko versichert die Unterstützung und Stärkung mittelständischer Unternehmen im Falle einer sozialdemokratischen Regierungsübernahme am 27. März.

Etwa 25 Genossinnen und Genossen aus dem gesamten Wahlkreis waren am vergangenen Mittwoch, 16.3.2011 der Einladung der Gaugler & Lutz oHG und des SPD Ortsvereins Vorderes Härtsfeld gefolgt. Die Teilnehmer erlebten einen interessanten und aufschlussreichen Termin.

Die Gaugler & Lutz oHG beliefert zukunftsträchtige Branchen der weiterverarbeitenden Industrie mit vorkonfektionierten Kernwerkstoffen für den Leicht- und Sandwichbau. Tätigkeitsbereiche liegen vor allem im Segment der regenerativen Energien (Windkraft), im Bereich des Boots- und Schiffbaus, der Luft- und Raumfahrttechnik, der Automobilbranche sowie des Schienenverkehrs. Mit inzwischen 180 Mitarbeitern ist die Gaugler & Lutz oHG einer der großen mittelständischen Arbeitgeber für Ebnat und Umgebung.

In seiner Begrüßung bedanke sich Josef Mischko für die Einladung und versicherte, dass die SPD neben sozialen und bildungspolitischen Fragen auch das Thema Wirtschaft ganz oben auf der Tagesordnung stehen habe. Gerade die zurückliegende Krise habe gezeigt, dass auch der Mittelstand und insbesondere familiengeführte Unternehmen wie die Gaugler & Lutz oHG im Fokus der politischen Bemühungen um Stabilität und Wachstum stehen müssen. Der Wahlkreis lebe von solchen Betrieben die auf nachhaltiges Wachstum setzen.

„Es scheint so als konzentriere sich die Landesregierung wirtschaftspolitisch jedoch allzu sehr auf die Pflege privater Seilschaften in die baden-württembergischen Großkonzerne“, so Josef Mischko. Das Land werde nicht nur wirtschaftspolitisch unter seinen Möglichkeiten regiert.

„Eine generelle öffentliche Unternehmensschelte, wie sie häufig von der Partei Die Linke zu hören ist greife viel zu kurz und werde den vielen engagierten Unternehmerinnen und Unternehmern im Land nicht gerecht“, so Steffen Barth, Vorsitzender der SPD Vorderes Härtsfeld.

Im Anschluss an die Unternehmenspräsentation durch Dominic Lutz - Assistent der Geschäftsführung und Sohn des Firmeninhabers Roland Lutz - wurden die Teilnehmer des Besuchs in drei Gruppen durch die Produktions- und Lagergebäude des Ebnater Unternehmens geführt. Vom Wareneingang der Ausgangsrohstoffe bis hin zum fertigen Produkt und der Verpackung konnten die Teilnehmer den gesamten Leistungserstellungsprozess kennenlernen.

Im Anschluss an den Firmenrundgang nutzen die Sozialdemokraten und die Firmenleitung noch die Gelegenheit, um über die tragischen Vorkommnisse in Japan und die daraus resultierenden Schlussfolgerungen für die deutsche Energiepolitik zu diskutieren. Man war sich darin einig, dass das Land v.a. im Bereich des Ausbaus regenerativer Energien noch weit hinterher hinkt. Vor allem beim Ausweisen von potenziellen Nutzungsflächen bestehe noch erhebliches Potenzial waren sich die Teilnehmer einig.

Auch die Ausbildungssituation und weitere Standortpolitik des Unternehmens war Teil der abschließenden Diskussion.

Steffen Barth dankte am Ende des Besuchs der Geschäftsleitung und versicherte die Unterstützung der örtlichen Kommunalpolitik.

 
 

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